At the end of the individual questionnaire, up to two cognition tests were carried out in 2024: cognition test “Wortschatztest”, and cognition test “Zahlen-und-Zeichen-Test“.
Both tests were carried out by the respondent themself. The tests could, however, only be carried out in CAPI or CASI as an interviewer had to be present to observer whether the tests were carried out correctly. In the CAPI mode the interviewer was asked to hand the laptop to the respondent so that he or she could carry out the respective test. In the CASI mode the tests were carried out on the tablet. The interviewers ensured that the tests were carried out as intended and made a note if there were any deviations from the standard test procedure.
The cognition test “Wortschatztest” (WST; multiple choice vocabulary intelligence test. The “Wortschatztest” (full name: Mehrfach-Wortschatz Intelligenztest MWT-A Testbogen) was licensed by Spitta GmbH, Balingen, Germany) aimed to measure the crystallized intelligence. The respondent was shown 37 lines of words that were all displayed on a single screen. Each of these lines contained five different words, but only one of those existed in the German language. The task of the respondent was to identify in each line the actually existing word and click on it. Since the WST is very language-dependent, it was only administered to respondents who either had German citizenship since birth or who claimed to have at least basic German language skills. The respondents had unlimited time to complete the WST but were not allowed to look up words or ask others for help.
The cognition test “Zahlen-und-Zeichen-Test” (ZZT; symbol digit test) was administered immediately after the WST and aimed to measure the psychomotor abilities of the respondent. In the ZZT, the numbers 1 to 9 are each associated with a specific abstract symbol. During the 90-second runtime of the test, the respondent was shown one of these symbols at a time and had to type in the associated number as quickly as possible. A bar showing the correct correspondence of the characters to the numbers was permanently displayed so that the respondent did not have to remember it. The aim was to type in as many correct numbers as quickly as possible. Before starting the actual test, the respondent completed a short practice session. In exceptional cases, if motor problems prevented a respondent to conduct the ZZT, the interviewer could do it for him or her. In this case the respondent would tell the interviewer which number to type in and the interviewer would do so.
An experiment was carried out with regard to the presentation of the test results (both WWT and ZZT) to the respondent. Each respondent was, with equal probabilities, randomly assigned to one of three groups. Group 1: The respondent was asked whether he or she wanted to see his or her test results. If he/she wanted to see them, they were shown. Group 2: The results of the tests were shown to the respondent (without asking beforehand). Group 3: The results of the tests were not shown to the respondent (without asking beforehand). The aim of this experiment is to evaluate whether showing the test results to respondents has an effect on panel mortality.
Am Ende des Personenfragebogens wurden im Jahr 2024 bis zu zwei kognitive Tests durchgeführt: der Kognitionstest „Wortschatztest“ sowie der Kognitionstest „Zahlen-und-Zeichen-Test“.
Beide Tests wurden von den Befragten selbst durchgeführt. Sie konnten jedoch nur im CAPI- oder CASI-Modus durchgeführt werden, da eine interviewende Person anwesend sein musste, um zu beobachten, ob die Tests korrekt durchgeführt wurden. Im CAPI-Modus wurde die interviewende Person gebeten, den Laptop an die befragte Person zu übergeben, damit diese den jeweiligen Test durchführen konnte. Im CASI-Modus wurden die Tests auf dem Tablet durchgeführt. Die Interviewer stellten sicher, dass die Tests wie vorgesehen durchgeführt wurden, und vermerkten etwaige Abweichungen vom standardisierten Testablauf.
Der Kognitionstest „Wortschatztest“ (WST; Multiple-Choice-Test zur Wortschatzintelligenz; vollständiger Name: Mehrfach-Wortschatz-Intelligenztest, MWT-A-Testbogen; lizenziert von Spitta GmbH, Balingen, Deutschland) zielte darauf ab, die kristallisierte Intelligenz zu messen. Den Befragten wurden 37 Wortzeilen angezeigt, die alle auf einem Bildschirm dargestellt waren. Jede dieser Zeilen enthielt fünf unterschiedliche Wörter, von denen jedoch nur eines in der deutschen Sprache tatsächlich existierte. Die Aufgabe der Befragten bestand darin, in jeder Zeile das existierende Wort zu identifizieren und anzuklicken. Da der WST stark sprachabhängig ist, wurde er nur bei Befragten eingesetzt, die entweder von Geburt an die deutsche Staatsbürgerschaft hatten oder angaben, zumindest über grundlegende Deutschkenntnisse zu verfügen. Für die Bearbeitung des WST hatten die Befragten unbegrenzt Zeit, durften jedoch keine Wörter nachschlagen oder andere Personen um Hilfe bitten.
Der Kognitionstest „Zahlen-und-Zeichen-Test“ (ZZT; Symbol-Zahlen-Test) wurde unmittelbar nach dem WST durchgeführt und zielte darauf ab, die psychomotorischen Fähigkeiten der Befragten zu messen. Beim ZZT sind die Zahlen 1 bis 9 jeweils einem spezifischen abstrakten Symbol zugeordnet. Während der 90-sekündigen Testdauer wurde den Befragten jeweils eines dieser Symbole angezeigt, und sie mussten so schnell wie möglich die zugehörige Zahl eingeben. Eine Leiste, die die korrekte Zuordnung der Zeichen zu den Zahlen zeigte, wurde dauerhaft angezeigt, sodass sich die Befragten diese nicht merken mussten. Ziel war es, möglichst viele korrekte Zahlen so schnell wie möglich einzugeben. Vor Beginn des eigentlichen Tests absolvierten die Befragten eine kurze Übungsphase. In Ausnahmefällen, wenn motorische Probleme die Durchführung des ZZT verhinderten, konnte die interviewende Person den Test stellvertretend durchführen. In diesem Fall teilte die befragte Person der interviewenden Person mit, welche Zahl einzugeben war, und diese übernahm die Eingabe.
In Bezug auf die Präsentation der Testergebnisse (sowohl WST als auch ZZT) an die Befragten wurde ein Experiment durchgeführt. Jede befragte Person wurde mit gleicher Wahrscheinlichkeit zufällig einer von drei Gruppen zugeordnet. Gruppe 1: Die befragte Person wurde gefragt, ob sie ihre Testergebnisse sehen möchte. Wenn sie diese sehen wollte, wurden sie angezeigt. Gruppe 2: Die Testergebnisse wurden der befragten Person ohne vorherige Nachfrage angezeigt. Gruppe 3: Die Testergebnisse wurden der befragten Person ohne vorherige Nachfrage nicht angezeigt. Ziel dieses Experiments war es zu untersuchen, ob die Anzeige der Testergebnisse einen Einfluss auf die Panelmortalität hat.